Tipps zur Schlafsackpflege

Bei artgerechter Haltung hat man lange lange Spaß

 

Die Aufbewahrung:

Schlafsäcke sollten nie im Packsack für längere Zeit aufbewahrt werden, da die Füllung genügend Platz braucht um sich auszudehnen und zu erholen. Idealerweise den Schlafsack lose zusammengelegt oder locker zusammengelegt in einem Aufbewahrungssack oder größeren Kissenbezug „trocken“ lagern.

Den Packsack nur für den Transport nutzen.

 

Stopfen und nicht Rollen

Um ein ideales Packmaß zu erreichen ist Stopfen ergiebiger als Rollen, das es besser komprimierbar ist. Weiterhin belastet das Einrollen die Füllung immer an der gleichen Stellen und die Konstruktion kann hierdurch schaden nehmen.

 

Nach dem Gebrauch: Lüften Lüften Lüften

Nach der Nutzung ist eine gründliche Lüftung von Nöten. Auf Campingplätzen bieten sich Wäscheleinen an oder beim Zelten einfach über das Zelt werfen. Hier aber auch darauf achten, dass der Schlafsack je nach Witterung keine Feuchtigkeit zieht.

 

Er muss nicht immer gewaschen werden

Das Durchwaschen des Schlafsackes ist kein Freund von diesem, da es sich auf die Isolierleistung auswirkt. Daher sollte der Schlafsack wirklich nur dann gewaschen werden, wenn dieses wirklich nötig ist. Einzelne Flecken oder Verschmutzungen lassen sich auch leicht mit lauwarmen Wasser und Schwamm entfernen.

Wenn gewaschen wird, dann aber vorsichtig … Beachten sollte man:

  1. Verschlüsse und alle Verschnürungen und Schürzüge öffnen.
  2. Den Schlafsack auf links drehen.
  3. Es gibt spezielle Waschmittel für Kunstfasern und Daunen, diese sollten verwendet werden.
  4. Bei der Maschinenwäsche: Schongang verwenden mit maximal 30 Grad. Mehrfach spülen ist erforderlich oder das Waschprogramm dann ohne Waschmittel wiederholen. Finger weg vom Schleudergang! Die Maschine sollte über ein ausreichendes Fassungsvermögen verfügen (ca. 5kg und mehr). Beim Herausnehmen aus der Maschine darauf achten, dass der Füllvlies bzw. die Daunenkammern keinen Schaden nehmen.
  5. Bei der Handwäsche: Reichlich handwarmes Wasser wird benötigt. Idealerweise nutzt man hierzu die Badewanne, falls keine vorhanden ist, muss dementsprechend die Dusche zu Nutze gezogen werden. Den Schlafsack ergiebig einweich, leicht kneten und mehrfach gut ausspülen. Auf keinen Fall in die Mangel nehmen und Wringen!
  6. Trocknen: Sowohl bei der Maschinenwäsche als auch bei Handwäsche in Badewanne oder Dusche vorsichtig ausdrücken und austropfen lassen. Auch hier wichtig: Nicht auswringen!
  7. Trocknen im Wäschetrockner: Der Wäschetrockner sollte eine Kapazität von mindestens 7kg haben. Das hört sich viel an, aber ein nasser Schlafsack kann schon schwer werden. Es sollte die niedrigste Stufe gewählt werden um die 30 Grad. Bei der Daune empfiehlt es sich einige Tennisbälle dazuzugeben und so lange trocken bis der volle Loft sich wieder entwickelt hat.
  8. Trocknen auf dem Wäscheständer: Offen und flach ausbreiten. Nicht und niemals aufhängen! Die Daune benötigt längere Zeit, unter Umständen mehrere Tage bis sie trocken ist. Es empfiehlt sich die Daunenklumpen mehrmals täglich von Hand auflockern. Kunstfaserschlafsäcke trocknen deutlich schneller und benötigen keine Auflockerung.